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Pizza Quattro Formaggi: Der italienische Klassiker mit vier Käsesorten

Die Pizza Quattro Formaggi gehört zu den beliebtesten Käsepizzen der italienischen Küche. Der Name bedeutet übersetzt „Pizza mit vier Käsesorten“ und beschreibt bereits das Besondere dieses Klassikers. Anders als viele traditionelle Pizzen stammt die Quattro Formaggi nicht aus einer bestimmten Stadt oder Region, sondern entwickelte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Teilen Italiens. Heute gehört sie weltweit zu den beliebtesten Pizzavarianten und steht auf den Speisekarten zahlreicher Pizzerien.

Das Besondere an der Pizza Quattro Formaggi ist die Kombination unterschiedlicher Käsesorten, die sich geschmacklich ergänzen. In Italien gibt es keine verbindliche Rezeptur, dennoch werden häufig Mozzarella, Gorgonzola, Fontina und Parmigiano Reggiano oder Grana Padano verwendet. Jede Käsesorte bringt eigene Eigenschaften mit: Mozzarella sorgt für die typische Cremigkeit, Gorgonzola liefert eine würzige Note, Fontina schmilzt besonders gleichmäßig und Parmesan oder Grana Padano runden den Geschmack mit ihrem kräftigen Aroma ab.

Je nach Region werden einzelne Käsesorten ersetzt oder ergänzt. Manche Pizzerien verwenden Provolone, Taleggio oder Pecorino Romano. Entscheidend ist, dass die verschiedenen Käse harmonieren und weder zu mild noch zu dominant wirken. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Zusammenspiel aus cremigen, würzigen und leicht nussigen Aromen.

Im Gegensatz zur Pizza Margherita wird die Pizza Quattro Formaggi häufig ohne Tomatensauce zubereitet. Die sogenannte „Pizza Bianca“ stellt den Käse in den Mittelpunkt und lässt seine unterschiedlichen Geschmacksnoten besonders gut zur Geltung kommen. Es gibt jedoch auch Varianten mit einer dünnen Schicht Tomatensauce, die vor allem außerhalb Italiens weit verbreitet sind. Beide Versionen sind beliebt, wobei die weiße Variante in vielen italienischen Pizzerien als klassisch gilt.

Wie bei allen italienischen Pizzen spielt der Teig eine entscheidende Rolle. Ein langsam gereifter Pizzateig sorgt für einen luftigen Rand und eine knusprige Unterseite. Erst das Zusammenspiel aus hochwertigem Teig und sorgfältig ausgewählten Käsesorten macht den unverwechselbaren Charakter dieses Klassikers aus.

Im Haushaltsbackofen spielt die Vorbereitung eine entscheidende Rolle. Ein Pizzastein oder Pizzastahl speichert die Hitze und sorgt dafür, dass der Boden schnell gebacken wird. Dadurch erhält die Pizza eine knusprige Unterseite, während der Rand luftig bleibt. Der Backofen sollte mindestens 30 bis 45 Minuten auf höchster Stufe vorgeheizt werden, damit Stein oder Stahl ausreichend Hitze aufnehmen können.

Besitzer eines speziellen Pizzaofens profitieren von deutlich höheren Temperaturen. Geräte wie Ooni, Gozney, Witt oder Cozze erreichen Temperaturen von über 400 °C und ermöglichen Backzeiten von nur 60 bis 90 Sekunden. Dadurch entstehen die typischen dunklen Röstaromen am Rand und die weiche, elastische Krume, die für eine originale neapolitanische Pizza charakteristisch sind.

Heute zählt die Pizza Quattro Formaggi zu den bekanntesten Käsepizzen weltweit. Sie verbindet die Vielfalt italienischer Käsekultur mit einem klassischen Pizzateig und zeigt, wie unterschiedlich sich verschiedene Käsesorten zu einem harmonischen Gesamtgeschmack ergänzen können. Besonders Käseliebhaber schätzen die intensive Aromatik und die cremige Konsistenz dieses italienischen Klassikers.

Zubereitung

Zutaten für 4 Pizzen

Für den Teig

  • 500 g Weizenmehl Typ 00 oder Typ 550
  • 325 ml Wasser
  • 15 g Salz
  • 2 g frische Hefe

Für den Belag

  • 250 g Fior di Latte oder Mozzarella
  • 100 g Gorgonzola
  • 100 g Fontina
  • 50 g Parmigiano Reggiano oder Grana Padano
  • Natives Olivenöl extra
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (optional)

Zubereitung

  1. Hefe im Wasser auflösen und mit Mehl sowie Salz zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig 18 bis 24 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.
  3. Vier Teiglinge formen und vor dem Backen etwa 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  4. Den Backofen mit Pizzastein oder Pizzastahl mindestens 30 bis 45 Minuten auf höchster Temperatur vorheizen.
  5. Den Teig von Hand zu einer Pizza formen.
  6. Den Mozzarella gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  7. Gorgonzola und Fontina in kleine Stücke schneiden und darauf verteilen.
  8. Mit geriebenem Parmigiano Reggiano oder Grana Padano bestreuen.
  9. Mit etwas Olivenöl beträufeln.
  10. Im Haushaltsbackofen auf Pizzastein oder Pizzastahl 5 bis 8 Minuten backen. Im Pizzaofen bei 400 bis 450 °C beträgt die Backzeit etwa 60 bis 90 Sekunden.
  11. Nach Wunsch mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer servieren.

Metamondo GmbH
2026-07-30 11:58:00
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